Podcast 42 Folge 10: vhs Frechen feiert - Sommerbücher auch im Herbst - Gutes tun mit Musik - Römer in Königsdorf

Shownotes

Hat die vhs Frechen das Rentenalter erreicht? Ist ein Buch über den Midsommar auch im Herbst noch lesenswert? Was ist ein Wünschewagen? Und gab es in Königsdorf Römer?

Transkript anzeigen

00:00:01: Willkommen bei Podcasts zweiundvierzig.

00:00:04: Frechen fragt, die zweiundvierzig antwortet.

00:00:07: Die zweiundvierzig.

00:00:08: Das ist die Abteilung kulturelle Einrichtungen der Stadt Frechen.

00:00:12: Die Volkshochschule, die Musikschule, die Stadtbücherei und das Stadtarchiv.

00:00:17: Unser Podcast greift eure Fragen auf und liefert Antworten.

00:00:21: Von Bildung und Musik über Bücher bis hin zur Stadtgeschichte.

00:00:26: Wir decken alles ab.

00:00:27: Und wer weiß?

00:00:29: Vielleicht ist die Antwort sogar, zweiundvierzig.

00:00:35: Herzlich willkommen zur zehnten Folge des Podcasts zweiundvierzig.

00:00:39: Mein Name ist Philipp Dede Weiderhas.

00:00:41: Ich bin der Leiter der Volksschulschule Frechen und der Abteilungsleiter der kulturellen Einrichtungen der Stadt Frechen.

00:00:48: Die Fragen, die wir in dieser Folge beantworten sind, hat die Volksschule das Rentenalter erreicht?

00:00:57: Ob ein Buch über den Midsommer auch noch im Herbst lesenswert ist?

00:01:02: Gab es in Königsdorf bereits Rümmer?

00:01:06: Und was ist ein Wünschewagen?

00:01:24: Zu ersten Frage dieser Podcastfolge.

00:01:27: Ob die Volksschulschule Frechen das Rentenalter erreicht hat?

00:01:31: Strickt genommen?

00:01:32: Ja, die Volksschulschule wird dieses Jahr siebzig.

00:01:35: Aber in Rente ist sie auf gar keinem Fall.

00:01:39: Kurz mal ein bisschen Geschichte.

00:01:43: Enschied der Raterstadt Frechen den Volksbildungsring, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Kultur- und Bildungsveranstaltungen organisierte, diesen Volksbildungsring in eine städtische Volkshochschule zu überführen.

00:01:57: Damit war die Volkshochschule Frechen die dritte Einrichtung dieser Art im Rheinerftkreis.

00:02:02: Die organisatorische Verantwortung der Volkshochschule übernahm ein Kuratorium, zudem unter anderem der Bürgermeister und der Stadtdirektor gehörten.

00:02:11: Das Kuratorium gab der Volksschulschulen einen ersten Bildungsauftrag mit.

00:02:16: Ich zitiere jetzt aus dem Kölner Stadtanzeiger vom fünften November, nineteenhundertfünfundfünfzig.

00:02:22: Im Mittelpunkt soll eine wirkliche Weiterbildung stehen.

00:02:26: Möglichkeiten dazu sollen in Arbeitskreisen gegeben werden, außerdem aber auch in einigen größeren Veranstaltungen, die ein besonderes geistiges Niveau zeigen sollen und die sich in allgemeiner Fragestellung dann auch an einen größeren Personenkreis wenden.

00:02:43: Weiterhin wird zudem auch die Möglichkeit geboten, sich mit Praktischen oder auf bestimmte Berufe gerichteten Themen zu befassen.

00:02:51: Das alles ist im Kern in Ansätzen früher schon vorhanden gewesen.

00:02:56: Es soll jetzt zentrale Inhalte Arbeit werden.

00:02:59: Inwieweit diese Arbeit erfolgreich sein wird, ist letztlich eine Frage, ob ein ausreichendes Bedürfnis für ein solches Arbeitsprogramm in der Bevölkerung besteht.

00:03:09: Ende Zitat.

00:03:11: Das Bedürfnis nach einem solchen Programm scheint gegeben gewesen zu sein.

00:03:17: Die Volksschule wurde im Laufe der siebzig Jahre immer professioneller, die Veranstaltungen wurden strategisch geplant und das Angebot wuchs entsprechend.

00:03:26: Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ.

00:03:30: Wir wollen in diesem Podcast nicht selbst darstellen, warum die Volksschule Frechen ein Erfolgsrezept ist.

00:03:35: Darum haben Christina Schmidt, pädagogische Assistentin im Deutschbereich und ich etwa zwanzig verschiedene Kursteilnehmenden befragt.

00:03:44: Und im Interview haben wir zunächst gefragt, warum sie einen Kurs der Volksschule überhaupt besuchen.

00:03:50: Ja, weil ich jetzt fast fünfundsechzig bin, was wir meine Gesundheit tun möchten.

00:03:54: die Ruth Bunggarten gutkenne und das einfach ein tolles Angebot ist, dass ich jetzt schon einige Jahre mache.

00:04:02: Um mein Englisch zu verbessern und um ein bisschen was für den Kopf zu tun und weil meine Tochter in England lebt.

00:04:11: Ja, weil ich schon seit Jahren dran bin, meinen französischen Alltag tauglich zu machen.

00:04:18: Ich möchte mehr Politik und Demokratik lernen.

00:04:22: Weil ich weiter gerne viel reisen möchte und ich möchte bessere Englischkenntnisse haben, mehr Vokabeln wieder können und das ist mein Interesse.

00:04:30: Französisch mache ich, um die Sprache halt zu lernen.

00:04:35: auf der Sprache etwas unterhalten können und Tiffany mache ich schon seit circa um dreißig, fünf und dreißig Jahre an der VHS entfreschen und wir sind ein Kurs, der immer nett ist und man kann ein bisschen kreativ Sachen machen und das macht einfach Spaß.

00:04:54: Es macht mir sehr große Freude, kreativ zu sein und hier kann ich mich also so richtig austoben und man kriegt ganz viel Input durch die anderen Kursteilnehmer.

00:05:08: Es ist toll.

00:05:09: Ich nähe sehr gerne.

00:05:11: Ich habe bis jetzt nur Dekorartikel genannt, zum Beispiel Kissenhöhlen, Tischdecken, aber ich wollte auch Kleidung nähen.

00:05:21: um fit zu bleiben und morgens schön in den Tag zu starten.

00:05:25: Ja auch ich bin es leid, wenn ich in den Niederlanden bin, nur auf Deutsch oder auf Englisch reden zu müssen.

00:05:32: Ich möchte mich gerne mit den Leuten auch auf Niederländisch unterhalten können.

00:05:35: Ich möchte so fit bleiben wie ich bin.

00:05:39: und meine Gesundheit erhalten und was mir Spaß macht.

00:05:41: Ich möchte meine Deutsch verbessern, weil ich in Deutschland leben und sprechen vor dem Alltag, vor meinen Kindern und auch vor der Arbeit sehr wichtig ist.

00:05:55: Weil ich denke, es ist wichtig, ein bisschen was für das Gehirn zu tun und es macht Freude miteinander zu reden und nicht zu verblöden.

00:06:03: Und gelegentlich hat mein Mann auch Kollegen aus USA oder aus England und wenn wir die mal einladen, wird Englisch gesprochen.

00:06:11: Und wenn ich dann nur so da sitze und nach oben gucke und sage, ich weiß nicht, ich weiß nicht, dann ist das nicht gut.

00:06:18: Ich möchte mir auch... Nähen beibringen, aber die Motivation dafür kam von einer Erfahrung vor ein paar Monaten, wo ich meine Gardinen kürzen lassen wollte und das super, super teuer fand und habe mir gedacht, dass ich das in der Zukunft selbst machen möchte.

00:06:38: Wie Sie hören, das Kuratorium hätte sich heute keine Sorgen machen müssen.

00:06:43: Da ist von Gedächtnis-Training bis Gardinen alles dabei.

00:06:48: Wir haben die Teilnehmenden auch gefragt, was sie der Volksschule zum siebzigsten Geburtstag wünschen.

00:06:53: Ich wünsche mir, dass sie uns weiterhin erhalten bleibt und dass sich viele andere Kurse besuchen kann demnächst.

00:07:00: Dass sie hundertvierzig wird.

00:07:03: Dass viele engagierte Tutors kommen und auf jeden Fall das Zustand von Gebäude.

00:07:12: Eigentlich uns allen erlaubt, Kurse zu besuchen.

00:07:16: Happy Birthday und mindestens weitere siebzig Jahre.

00:07:19: Tolle Kursen.

00:07:20: Ich wünsche der Volksschule in Frechenweiter in viel Erfolg, eine große Teilnehmerzahl und dass das Angebot, das große Angebot an Kursen so bestehen bleiben kann.

00:07:29: dass die Volkshochschule immer gut besucht ist und da auch keine Einsparungen stattfindet.

00:07:46: dass sie weiter so ein vielfältiges Angebot bereithält.

00:07:50: Ja, also erstmal herzlichen Glückwunsch, wünsche ich, dass sie schon so lange besteht und mit einem so vielfältigen Programm immer alle Leute interessiert und das hoffe ich auch weiterhin, dass es vielfältig bleibt in ganz unterschiedlichen Bereichen und wird weiterhin gerne teilnehmen.

00:08:06: Ich wünsche ihr alles Gute, viel Zulauf, viele neue Interessenten und viel Spaß hier in der Volkshochschule und dass die Menschen, die hier Kurse belegen, das auch so weitergeben.

00:08:19: Viele Erfolg und lange bestehend.

00:08:22: Dass sie weiterhin ein vielfältiges Programm bietet und für alle offen bleibt und viele schöne, nette Veranstaltungen macht.

00:08:29: Ja, ich hoffe, dass das so bestehen bleiben kann, weil das ein tolles Angebot ist und ich wünsche der Volkshochschule, ja, alles Gute.

00:08:37: Ich wünsche ihr auf jeden Fall, dass sie so weitermacht und von ihrer Qualität her ist es, glaube ich, sogar nicht mehr steigerungsfähig.

00:08:50: Was die für ein Job machen, das ist also schon klasse.

00:08:54: Wir von der Volksschule Frechen nehmen die Wünsche gerne entgegen und werden alles tun, damit wir Wünsche und Anregungen auch in den nächsten siebzig Jahren erfolgreich umsetzen.

00:09:06: Der Buch-Tipp Die zweite Frage war, ob ein Buch über den Midsommer auch noch im Herbst lesenswert ist.

00:09:19: Wenn es nach Jessica Strötmann der Stadtbücherei Frechen geht, dann auf jeden Fall.

00:09:25: Hallo, ich bin Jessica Strötmann und begrüße euch ganz herzlich im Namen des Teams der Stadtbücherei Frechen zu einer neuen Podcast-Folge Frechen-Fragt-Abteilung forty-two antwortet.

00:09:37: Heute habe ich euch einen aktuellen Buchtipp bzw.

00:09:40: eigentlich einen Autoren-Tipp mitgebracht.

00:09:43: Mein Tipp für heute ist die englische Kremiautorin Lucy Forley, die mittlerweile vier Kremis geschrieben hat, die ins Deutel übersetzt sind, nämlich Abendrot, Neuschnee, Sommernacht und der neueste Midsommer.

00:10:02: In dem neuen Buch Midsommer geht es um eine Eröffnungsparty für ein neues Luxushotel in Südengland.

00:10:12: Es ist gleichzeitig aber auch Midsommaparty und die Dorfbewohner sind nicht ganz so begeistert von diesem neuen Luxus-Retreat und vor allem von den Hotelgästen.

00:10:25: Besonders spannend ist, dass die Menschen vor allem eben auch die Bewohner, die da arbeiten, nicht unbedingt die sind, für die sie sich ausgeben.

00:10:38: Allen Krimis gemeinsam ist und das gilt eben auch für das neue Buch mit Sommer, dass sie super, super spannend sind und immer aus unterschiedlichen Erzählebenen erzählt werden, also von unterschiedlichen Sichtweisen, manchmal auch gleiche Szenen, aber eben unterschiedliche Protagonisten erzählen dann, wie sie es erlebt wahrgenommen haben.

00:11:05: Und manchmal, zum Beispiel eben in dem neuen Buch mit Sommer, aber auch bei dem Buch Neuschnee spielt es auch in unterschiedlichen Zeitebenen.

00:11:16: Die Bücher von Lucy Forlesen sind sehr empfehlenswert für alle Menschen, die gerne Krimis lesen, die gerne spannende Bücher lesen.

00:11:26: und vor allem eben auch ungewöhnliche Krimis lesen, sind nämlich keine klassischen Polizei- oder Detektivkrimis.

00:11:35: Die Polizei spielt zwar je nachdem auch eine Rolle, aber eher so am Rande.

00:11:41: Mir hat vor allem gut gefallen, dass es immer unerwartete Twists gibt bis zum Schluss, also man hat eigentlich immer zwischendurch das Gefühl.

00:11:50: Jetzt weiß ich, wie die Geschichte ausgeht.

00:11:52: Jetzt weiß ich, wer der Mörder ist.

00:11:54: Jetzt weiß ich, wie das alles zusammenhängt.

00:11:57: Und dann liest man das nächste Kapitel und denkt, oh, es ist ja doch wieder alles ganz, ganz anders.

00:12:02: Das fand ich einfach ganz toll.

00:12:04: Vor allem eben auch für Leute empfehlenswert, die viele Krimis lesen, weil man doch immer wieder überrascht wird.

00:12:13: Es ist wirklich super, super spannend bis zur allerletzten Seite.

00:12:18: Und ich... kann euch die wirklich nur sehr ans Herz legen.

00:12:22: Die Sprache hat mir sehr, sehr gut gefallen.

00:12:25: Und ja, also wenn ihr mal ungewöhnliche Krimis lesen mögt, dann ist Lucy Forley und vor allem auch ihr neues Buch Midsommer mein aktueller Tipp für heute.

00:12:39: Ich danke euch ganz herzlich fürs Zuhören.

00:12:43: Weitere Lese-Empfehlungen findet ihr auf unseren anderen Social-Media-Kanälen, wie zum Beispiel Instagram, Facebook oder auch WhatsApp.

00:12:53: Ich danke euch fürs Zuhören und bis zu einer neuen Folge von Frechen Fragt Abteilung.

00:13:13: Das kann tatsächlich unser Musikschulleiter Bernd Cullinia am allerbesten erklären.

00:13:19: Ja, herzlich willkommen.

00:13:20: Mein Name ist Bernd Cullinia.

00:13:21: Ich bin der Einrichtungsleiter der Musikschule hier in Frechen.

00:13:26: Und ich mache den Podcast und heute einen Beitrag der Musikschule, der aber mit Musik jetzt gar nicht so viel zu tun hat, sondern mit einer besonderen Aktion, die wir machen.

00:13:37: Bei einem großen Konzert.

00:13:39: Vielleicht zunächst zu dem Konzert.

00:13:41: Wir haben am fünften, zehnten, am Sonntag also um siebzehn Uhr ein großes Konzert im Stadtsaal.

00:13:49: Dort konzentriert die Rhein-Erft-Philharmonie.

00:13:52: Und die reine Erftphedermonie, das weiß der ein oder andere vielleicht, ist ein Gemeinschaftsorchester der kommunalen Musikschulen des Rhein-Erft-Kreises.

00:14:01: Normalerweise gehen die Spenden für das Konzert ja an den Förderkreis.

00:14:05: Aber in diesem Jahr haben wir etwas Besonderes vor.

00:14:08: Und zwar gehen die Spenden diesmal an den Wünschewagen des ASB, also des Arbeiter Samaritabundes.

00:14:16: Und ich habe mir einen besonderen Gast.

00:14:18: eingeladen, der ein bisschen dazu erzählen kann.

00:14:21: Es handelt sich dabei um Dr.

00:14:23: Stefan Sandbrink.

00:14:24: Er ist Landesgeschäftsführer des Arbeiter Samaritabundes in Nordrhein-Westfalen.

00:14:31: Und meine erste Frage ist, was ist eigentlich ein Wünschewagen?

00:14:35: Der Wünschewagen ist ein wunderbares Projekt des Arbeiter Samaritabundes.

00:14:40: Das Projekt gibt es inzwischen seit zehn Jahren ursprünglich.

00:14:45: Und der erste Wünschewagen wurde in Essen beim ASB Ruhe auf die Straße gebracht.

00:14:51: Inzwischen gibt es deutschlandweit dreienzwanzig Wünschewagen und auch zur Freude dieser Region beim ASB Erflüren in Erftstadt.

00:15:01: In den Wünschewagen engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich und diese Menschen erfüllen anderen Menschen, die in der letzten Lebensphase sind, Wünsche, die sie haben, die sie noch einmal erfüllt haben möchten, vielleicht eine Fahrt ans Meer, vielleicht ein Besuch beim FC Göln im Stadion oder was auch immer, vielleicht auch nur noch mal den Besuch der eigenen vier Wände oder die Hochzeit.

00:15:26: der Tochter des Sohnes wirklich Sachen, die die Menschen alleine nicht mehr hinkriegen.

00:15:32: und wir als ASB versuchen mit unseren Ehrenamtlichen, mit unserer Infrastruktur und natürlich auch mit Spenden diese Wünsche möglich zu machen.

00:15:42: Wenn ich jetzt jemanden kenne, den ich vorschlagen möchte, stellt sich bei mir vielleicht zuerst mal die Frage, kostet das eigentlich etwas?

00:15:53: Nein, tatsächlich nicht.

00:15:55: Also wenn ein Mensch für einen Angehörigen oder selbst.

00:15:58: einen letzten Wunsch hat, der erfüllt werden soll.

00:16:01: Keiner sich bei uns melden und wir als ASB versuchen, dieses möglich zu machen.

00:16:06: Und für den, der den Wunsch hat, wird die Wunscherfüllung nichts kosten.

00:16:11: Die Fahrten werden gedeckt durch ehrenamtliches Engagement unserer Mitarbeitenden, natürlich auch durch Spenden, durch Mitgliedsbeiträge des ASB.

00:16:19: Aber für die, die den Wunsch haben und auch für die Angehörigen, die vielleicht mitfahren wollen, ist dieses komplett kostenfrei.

00:16:27: Wo konkret kann ich mich dann bewerben, wenn ich jemanden kenne?

00:16:30: oder ich denke, da möchte ich vielleicht etwas Gutes zukommen lassen?

00:16:35: Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem ASB und damit auch dem Team vom Wünschgewagen in Verbindung zu setzen.

00:16:43: Für die Menschen aus der Region ist die erste Anlaufstelle der ASB Regionalverband Erfdürn.

00:16:48: Die haben ihren Sitz in Erftstadt.

00:16:51: Dort könnt ihr anrufen.

00:16:52: Es gibt eine Mitarbeiterin, eine ganz nette Frau.

00:16:55: Diese Mitarbeiterin wird sich genau bei euch erkundigen, wie die Situation ist, wie der Wunsch aussieht, wann so ein Wunsch erfüllt werden kann.

00:17:04: Und dann versuchen wir im Hintergrund diesen Wunsch zu organisieren.

00:17:08: ehrenamtliche zu finden, um das dann auch relativ zeitnah möglich zu machen.

00:17:14: Ihr könnt euch grundsätzlich auch im Internet informieren über die Homepage des ASB in NRW, aber auch Erfdüren.

00:17:23: Da ist eine große Seite.

00:17:25: Da gibt es ganz viel Informationen zum Wünschewagen.

00:17:30: Es gibt einen Kanal auf Instagram und auf Facebook, wo man sich über den ASB Wünschewagen informieren kann.

00:17:36: Und wenn ihr am fünften Zehnten kommt, haben wir es organisiert, dass der Wünschewagen vom Regionalverband Erfdüren vor der Tür steht.

00:17:47: Die reizenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden euch dann erklären, wie so ein Wünschewagen funktioniert, was man machen muss, wie man vielleicht doch sich ehrenamtlich engagieren kann, wie man sich für einen Wunsch bewerben kann oder einen Wunsch gelten machen möchte.

00:18:03: Also es lohnt sich zu kommen und sich einfach auch den Wünschewagen anschauen zu können und auch erklären zu lassen.

00:18:10: Ja, also kommt alle zum... Konzert am fünften Oktober und es wäre natürlich toll, wenn der eine oder andere auch was spendet, weil ihr habt es gerade mitbekommen, der Zweck könnte besser nicht sein.

00:18:20: Wir wollen dazu beitragen, das auch in die Öffentlichkeit zu bringen, das bekannt zu machen, auch bei uns in der Region.

00:18:27: Deswegen noch mal ganz herzlichen Dank an dich, Stefan, aber auch an Brigitte, Dumm-Auch-Schweren, unsere ehemalige Landtagsabgeordnete, die so ein bisschen mit uns gemeinsam den Stein ins Rollen gebracht haben.

00:18:39: Ich hoffe, es geht so weiter.

00:18:41: Danke an der Stelle und wir sehen uns dann am fünften.

00:18:46: Das Archivale.

00:18:55: Die letzte Frage in dieser Podcastfolge befasst sich mit Römern in Königsdorf.

00:19:01: Ja, es gab sie und davon können sie auch einiges im Foyer der Stadtarchivs besuchen.

00:19:06: Stadtarchivarin Isabel Porsche hat zur Ausstellung ein Interview mit dem LVR geführt.

00:19:13: Hallo aus dem Podcaststudio.

00:19:15: Mit mir hier im Studio sitzen Anna Falke und Prof.

00:19:18: Dr.

00:19:19: Schmouda, beide aus dem LVR.

00:19:20: Landesmuseum Bonn.

00:19:22: Stellen Sie sich doch gerne einmal vor.

00:19:23: Ja, hallo von mir.

00:19:25: Ich bin Anna Falke und arbeite seit Oktober letzten Jahres im Landesmuseum in Bonn als wissenschaftliche Referentin für das UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes, was ja auch für Frechen ganz spannend ist, weil es ja eben ganz nah an Köln liegt, dass eben die Hauptstatu- der Stadthaltersitz von der Provinz Germanien war und ja auch eine ganz wichtige Funktion für die niedergermanischen Limes innehatte und frechend da natürlich auch in der Antike schon ganz nah angegrenzt hat und eben auch das Hinterland des Limes eben mit versorgt hat.

00:19:55: Vielleicht noch allgemein zum niedergermanischen Limes, das ist die römische Grenze entlang des Rheins ungefähr vierhundert Kilometer lang von den Niederlanden bis nach Rheinland-Pfalz.

00:20:04: Und es sei seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit

00:20:14: dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit dem Jahr ist es seit den Bereich der Archäologie betreffen.

00:20:36: Der Landschaftsverband Rheinland hat ja das Landesmuseum als großes archäologisches Museum im Rheinland und eben auch die Bodendenengmalpflege.

00:20:43: Also beide Bereiche der Archäologie gehören zum Landschaftsverband und wir übernehmen eben die musealen Präsentation.

00:20:49: Das machen wir in unserem Haus in Bonn natürlich.

00:20:53: in unserem Hauptsitz sozusagen, aber wir bemühen uns eben auch die Objekte ins Land zu bringen.

00:20:59: und ja, es war eine tolle Gelegenheit hier in Frechen eben die Funde zu den Anafalke gleich noch mehr erzählen wird hier präsentieren zu können.

00:21:08: und das ist so unser Ziel auch in die Kommunen zu gehen mit den Kommunen zusammenzuarbeiten und eben die Archäologie ganz nah an die Bürgerinnen und Bürger zu bringen.

00:21:18: Ja, das war jetzt eine perfekte Überleitung.

00:21:20: Gerade haben Sie ja im Foyer die Ausstellung römische Funde aus Frechen Königsdorf aufgebaut.

00:21:26: Was gibt es denn da zu sehen?

00:21:29: Also es gibt insgesamt zwei Vitrinen, die mit vierzig Stücken etwa befüllt sind, verschiedenen Objekten, die allesamt aus einer Willarustika stammen, also einem landwirtschaftlichen Hofbetrieb aus der römischen Zeit in Frechen Königsdorf.

00:21:46: Funde stammen größtenteils aus Gräbern, denn die Menschen, die die Villa bewohnt haben, haben ja natürlich auch ihre Verstorbenen bestattet und haben sich auch um sie gekümmert, versorgt, eben mit Beigaben, die den Gräbern dann immer beigelegt wurden.

00:21:59: Da haben wir eine ganz verschiedene Bandbreite aus dem ersten Jahrhundert nach Christus bis ins vierte Jahrhundert nach Christus, aus verschiedenen Gräbern dann Beispiele rausgesucht.

00:22:08: Das sind größtenteils.

00:22:10: Keramikobjekte, also Gefäße, Teller zum Beispiel, also ein Teller aus dem vierten Jahrhundert, der aus dem Grab einer Frau stammt, auf den sogar noch ein Ei und Hühnerknochen drauf erhalten geblieben sind, also dass man wirklich daran auch nachvollziehen kann, wie sehr die Lebenden sich um die Verstorbenen gekümmert haben und sich eben auch darum gekümmert haben, dass man noch eine Mahlzeit im Jenseits haben kann.

00:22:32: oder zum Beispiel auch ein Grab, das mit elf kleinen, tönernen Lampen bestückt war, also auch für Licht im Jenseits dann.

00:22:39: gesorgt hat.

00:22:40: Genau.

00:22:41: Und dann noch ein paar einzelne Funde, die auch das Leben auf der Villa Rustica noch etwas mehr illustrieren sollen.

00:22:47: Zum Beispiel Dachziegel, die dann eben auch die architektonischen Aspekte der Villa aufzeigen.

00:22:52: Also mit Kerami kennen wir uns in Frechen natürlich aus.

00:22:56: Wenn man hier mal schief arbeitet, dann hat man ja, glaube ich, eine andere Definition von Dinge sind alt.

00:23:01: Aber die Funde sind ja nun jetzt mal wirklich alt.

00:23:04: Auch für mich.

00:23:06: Obwohl ich mit, kann man sagen, mit alten Unterlagen, alten Stücken zu tun, aber das ist jetzt mal wirklich alt.

00:23:13: Gibt's denn da ein besonders tolles, spannendes Stück?

00:23:16: Du hast da jetzt schon so viele tolle Sachen genannt, aber gibt's da was, was besonders raussticht?

00:23:21: Ja, also ... Was ich ganz spannend finde, das ist noch eine weitere Lampe.

00:23:25: Das ist eine Firma-Lampe, die auf dem Boden auch den Namen des Herstellers der Lampe eingeritzt hat.

00:23:32: Das ist Eukarpus und dessen Lampen war einem gesamten römischen Reich verbreitet zu der Zeit.

00:23:37: Das heißt, das frechen ja nicht nur für sich isoliert gesehen werden muss.

00:23:40: Die Velaristiker hier stand eben nicht alleine nur für sich, sondern... waren ein Netzwerk angebunden, das eben weit in das römische Reich mit hineingereicht hat.

00:23:49: Ich habe ja vorhin auch schon von der Nähe zu Köln berichtet und von Köln führend nach Westen.

00:23:56: Gibt es eben die Via Belgica, in der Frechen eben genau auch liegt, also eine Fernverkehrsstraße, wo man auch gut daran nachvollziehen kann, dass der Handel eben auch ganz riege war und auch hier viel vom römischen Reich angekommen ist.

00:24:09: vielleicht noch allgemein will Rustiken ein bisschen mehr erklären.

00:24:13: Also das waren eben so größere Landwirtschaftsbetriebe, die aus mehreren Gebäuden bestanden, also einem Hauptgebäude und mehreren Nebengebäuden und Wirtschaftsgebäuden.

00:24:23: Dabei konnten Flächen von fünfzig bis hundert Hektar umfassen.

00:24:26: Also wirklich groß waren die und waren dann auch umfriedet von Hecken oder Gräben.

00:24:33: Genau, wo dann eben verschiedene Lebensmittel produziert und angebaut wurden, um die naheliegenden Städten und die Soldaten an den Grenzregionen zu versorgen.

00:24:43: Das ist auch etwas, was für die Villa Rustikan frechend schon herausragend ist, dass sie vom ersten Wissensvierteljahrhundert bestanden hat, also insgesamt über dreihundertfünfzig Jahre lang.

00:24:56: Genau, aber an sich gibt es diese Bauten schon bis nach Frankreich relativ viel im Römischen Reich verbreitet.

00:25:03: Ja, vielen Dank.

00:25:05: Dann auf jeden Fall danke für das Interview.

00:25:07: Die Ausstellung Römische Funde aus Frechen Königsdorf kann bis zum vierundzwanzigsten Oktober im Foyer des Frechener Stadtarchivs zu den Gebäudeöffnungszeiten besucht werden und der Eintritt ist frei.

00:25:26: Podcasts zweiundvierzig wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW mit Mitteln aus dem Innovationsfonds des Weiterbildungsgesetzes.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.